Die Hall of Fame

Preisträger,
Nominierte und
Sonderpreise

Preisträger, Nominierte und Sonder­preise

Jan Helmrich Enteg

„Die Aus­zeich­nung mit dem Son­der­preis un­se­res re­gi­o­na­len H2-In­fra­struk­tur­pro­jekts war ein ech­ter Game­changer, was Be­kannt­heit und Strahl­kraft be­trifft.“

Jan Helmrich
Public Affairs, ENTEGA AG, Teilprojekt­leiter Wasser­stoff-Regional­netz Rh2ein-Main Connect

Nominierte 2026

Un­ter der Schirm­­herr­schaft von Dorothee Bär MdB, Bun­des­­mi­nis­te­rium für For­schung, Tech­­no­lo­gie und Raum­­fahrt, wird am 9. No­vem­ber 2026 der In­no­­va­ti­ons­preis Neue Gase in Ber­lin ver­lie­hen. Über 40 Pro­jek­te ha­ben sich in den Ka­te­­go­rien Er­zeu­gung, Trans­­port und In­fra­struk­tur so­wie An­wen­dungs­­tech­no­lo­gien be­wor­ben. Un­ter den viel­zäh­li­gen Ein­rei­ch­un­gen ent­schied sich die Jury un­ter der Lei­tung von Prof. Dr.-Ing. Albert Moser, Lei­ter des Ins­ti­tuts für Elek­tri­sche An­la­gen und Net­ze, Di­gi­ta­­li­sie­rung und Ener­gie­­wirt­schaft der RWTH Aachen, für fol­gen­de weg­­wei­sen­de Pro­jek­te und Kon­zep­te zur Trans­for­ma­tion un­se­res Ener­gie­sys­tems. Nun kön­nen Sie vom 21.09. bis zum 15.10.2026 un­ter die­sen Pro­jek­ten für Ihr Lieb­lings­­pro­jekt ab­stim­men – Ihre Stim­me ent­schei­det so für den Pub­li­kums­­preis mit.
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Nominierte
Erzeugung

Demonstrationsanlage zur Ammoniak-Spaltung Scholven

Uniper & thyssenkrupp Uhde

Am Kraft­werks­stand­ort Schol­ven ent­steht eine in­dus­tri­el­le De­mons­tra­ti­ons­an­la­ge zur Am­mo­ni­ak-Spal­tung. Das Pro­jekt ist eine ge­mein­sa­me Ini­ti­a­ti­ve von Uniper und thyssenkrupp Uhde und hat das Ziel, die tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Mach­bar­keit der Er­zeu­gung von Was­ser­stoff aus Am­mo­ni­ak zu de­mons­trie­ren. Nach der in Q4 2026 star­ten­den In­be­trieb­nah­me soll sie täg­lich bis zu 28 Ton­nen Am­mo­ni­ak zu Stick­stoff und rund vier Ton­nen rei­nem Was­ser­stoff ver­ar­bei­ten. Bau­glei­che Kom­po­nen­ten sol­len die Über­tra­gung auf groß­in­dus­tri­el­le An­la­gen er­mög­li­chen.

METHANICA

METHANICA GmbH, Nefigmann & LUCRAT

In ei­nem Con­tai­ner wan­deln spe­zi­el­le Mi­kro­or­ga­nis­men CO₂ und Was­ser­stoff bei nur 55 °C in ein­spei­se­fä­hi­ges e-Methan (RFNBO) um. Die bio­lo­gi­sche Me­tha­ni­sie­rung be­nö­tigt we­der Edel­me­tal­le noch eine Roh­gas-Vor­rei­ni­gung, folgt fle­xi­bel dem Strom­an­ge­bot und lässt sich durch wei­te­re Mo­du­le ska­lie­ren.

Reversibles Kraftwerk für flexible Energie aus Biogas

Biomethananlage Mühlacker & Reverion

Eine con­tai­ner­ba­sier­te An­la­ge wan­delt Bio­gas mit 74,2 Pro­zent Wir­kungs­grad in Strom um und kann ih­ren Pro­zess um­keh­ren: Mit über­schüs­si­gem Strom aus Er­neu­er­ba­ren ent­ste­hen Was­ser­stoff oder syn­the­ti­sches Methan aus bio­ge­nem CO₂. So ver­bin­det sie Strom­er­zeu­gung, Ener­gie­spei­che­rung und CO₂-Nut­zung.
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Nominierte
Transport und Infrastruktur

CMI & Green Octopus

EMPIT & ONTRAS Gastransport

Droh­nen­ge­stütz­te Mag­ne­to­me­trie er­fasst La­ge, Tie­fe, Geo­me­trie und Ano­ma­lien erd­ver­leg­ter Gas­lei­tun­gen von der Ober­flä­che aus. Bei ei­ner ONTRAS-Fern­gas­lei­tung re­du­zier­te sie den Be­darf von rund 300 auf 33 Auf­gra­bun­gen und be­rei­te­te die Be­stands­lei­tung kos­ten­güns­tig auf die Um­stel­lung auf Was­ser­stoff vor.

Gasanalysatoren zur H₂-Messung

Archigas GmbH

Kom­pak­te Sen­so­ren be­stim­men den Was­ser­stoff­an­teil di­rekt und kon­ti­nu­ier­lich im lau­fen­den Pro­zess. Sie lie­fern in 30 Mil­li­se­kun­den Er­geb­nis­se von kleins­ten Spu­ren bis zu rei­nem Was­ser­stoff, sind für ho­he Drü­cke ge­eig­net und ma­chen auf­wen­di­ge Pro­be­nah­men so­wie eine ex­ter­ne Gas­auf­be­rei­tung ent­behr­lich.

HyStorage

Uniper Energy Storage

Am Spei­cher­stand­ort Bier­wang wird mit rea­len Mess­da­ten un­ter­sucht, wie sich un­ter­schied­li­che Was­ser­stoff­kon­zen­tra­ti­o­nen in po­rö­sen Ge­steins­for­ma­ti­o­nen ver­hal­ten und ob die­se für eine län­ger­fris­ti­ge Spei­che­rung ge­eig­net sind. Die Mess­da­ten un­ter­stüt­zen die Be­wer­tung von Po­ren­spei­chern und die Pla­nung mög­li­cher künf­ti­ger Spei­cher­in­fra­struk­tur.
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Nominierte
Anwendungstechnologien

BrEEga

GWI Essen, Friedrich Ley, BASF & SENSIRION

Ein in­dus­trie­taug­li­ches Bren­ner­sys­tem, das Was­ser­stoff, Roh­bio­gas, SNG, Am­mo­ni­ak, Pro­zess­ga­se oder Erd­gas in ei­nem Re­gel­be­reich bis 1:200 nut­zen kann und so best­mög­li­che Last­fle­xi­bi­li­tät er­mög­licht. Un­ter­neh­men kön­nen so Pro­zess­wär­me schritt­wei­se de­fos­si­li­sie­ren, oh­ne sich auf ei­nen Ener­gie­trä­ger fest­le­gen zu müs­sen.

CapConcept

VNG AG, BALANCE Erneuerbare Energien, SHN, DBFZ & UFZ

Das Capraferm®-Ver­fah­ren soll an be­ste­hen­den Bio­gas­stand­or­ten in­te­griert wer­den. Ne­ben Bio­gas ent­ste­hen so bio­ba­sier­te mit­tel­ket­ti­ge Car­bon­säu­ren als Grund­che­mi­ka­lien, die bspw. in Kos­me­ti­ka an­stel­le von fos­si­len oder im­por­tier­ten Roh­stof­fen ge­nutzt wer­den kön­nen. Die Ver­bin­dung stoff­li­cher und ener­ge­ti­scher Bio­mas­se­nut­zung schafft neue Wert­schöp­fung und kann CO₂-Emis­si­o­nen um bis zu 75 % sen­ken.

Residential multi-fuel boiler (Mehr­stoff­heiz­kes­sel für Wohn­ge­bäu­de)

DNV, GasTerra, Stedin, Intergas & Bekaert

Ein brenn­stoff­adap­ti­ver Heiz­kes­sel, der sich au­to­ma­tisch an Erd­gas, Was­ser­stoff und Gas­ge­mi­sche an­pas­sen kann. Da­durch müs­sen Ge­rä­te­tausch und Netz­um­stel­lung nicht mehr gleich­zei­tig er­fol­gen. Das senkt Kos­ten, Pla­nungs­druck und Be­las­tun­gen für Haus­hal­te und er­leich­tert die schritt­wei­se Ein­füh­rung er­neu­er­ba­rer Ga­se.

Erfolgstories

Gewinner 2024

Un­ter der Schirm­­herr­schaft des da­ma­li­gen Bun­des­mi­nis­­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung wur­de am 13. No­vem­ber 2024 der In­no­­va­ti­on­s­preis Neue Ga­se in Ber­lin ver­lie­hen. Über 100 Pro­jek­te hat­ten sich in den Ka­te­go­rien Er­zeu­gung, Trans­port und In­fra­­struk­tur so­wie An­wen­dungs­­tech­no­lo­gien be­wor­ben. Un­ter den viel­zäh­li­gen Ein­­rei­chun­gen ent­schied sich die Jury un­ter der Lei­tung von Prof. Dr. Frank Beh­rendt, De­kan der Fa­kul­tät Pro­zess­wis­sen­­schaf­ten an der TU Ber­lin, für fol­gen­de weg­­wei­sen­de Pro­jek­te und Kon­zep­te zur Trans­for­ma­ti­on un­se­res Ener­gie­sys­tems. Zu­dem wur­de von der Jury ein Son­der­­preis ver­ge­ben und vom Pub­li­kum ein Pub­li­kums­­preis ge­wählt.
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Kategorie
Erzeugung

Innovative Beschich­­tungen für H2-Anwen­­dungen

Schaeffler hat mit edel­­me­tall­­­fre­ien Ener­tect-Be­­schich­­­tun­gen neue Maß­stä­be für Was­ser­­stoff­­­an­wen­dun­gen ge­setzt. Die­se er­mög­­li­chen eine wirt­­schaft­­li­che­re Pro­duk­ti­on von Bi­­po­lar­­plat­ten mit bis zu 75 % ge­rin­­ge­rem CO2-Fuß­­ab­druck und ver­bes­sern die Ef­fi­zienz von Brenn­stoff­zel­len und Elek­tro­­ly­seu­ren.

Jury­begründung:

Die­ser An­satz zeigt das enor­me In­no­­va­ti­ons­­po­ten­zi­al der deut­schen In­dus­trie. Die hier prä­mier­ten neu­ar­ti­gen Be­schich­­tun­gen las­sen ei­nen mas­si­ven Kos­ten­­rück­gang bei der Was­ser­­stoff­er­zeu­gung er­war­ten, der da­zu bei­tra­gen wird, den Was­ser­stoff­hoch­lauf vo­ran­zu­trei­ben.
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Kategorie
Transport und Infrastruktur

Gewinner des Publikumspreises

H2-Speicher Epe

Der H2-Spei­cher Epe von RWE Gas Storage West er­mög­licht die ef­fi­zien­te Spei­che­­rung von Was­ser­­stoff in un­ter­ir­di­schen Salz­­ka­ver­nen, um ei­ne kons­tan­te Ver­sor­gung auch in er­trags­­ar­men Zei­ten si­cher­zu­stel­len. Das Pro­jekt trägt zur Struk­tu­rie­rung des Was­ser­­stoff­­net­zes bei und un­ter­stützt die Um­stel­­lung von Erd­gas auf Was­ser­stoff.

Jury­begründung:

Was­ser­stoff wird ein wich­ti­ger Ener­gie­trä­ger auf dem Weg zur Er­rei­chung der Kli­ma­schutz­zie­le Deutsch­lands. Um auch in Zu­kunft eine si­che­re und zu­ver­läs­si­ge Ener­gie­ver­sor­gung ge­währ­leis­ten zu kön­nen, be­nö­ti­gen wir Was­ser­stoff­spei­cher. Das prä­­mier­­te Was­ser­­stoff­­spei­cher-Pro­jekt zeich­net sich da­durch aus, dass der Maß­stab den An­for­de­run­gen des Ener­gie­­mark­tes ge­recht wird und ein ho­hes Am­bi­ti­ons­ni­veau vor­liegt – auch was die In­te­gra­ti­on in das Ge­samt­sys­tem an­geht. Ge­mein­sam mit den an­de­ren Spei­cher­­pro­jek­ten steht die­ses Pro­jekt für die Sek­tor­­kopp­lung im Ener­gie­­sys­tem und das Po­ten­zi­al von Was­ser­­stoff als (sai­so­na­ler) Ener­gie­­spei­cher.
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Kategorie
Anwendungs­technologien

100 % Wasser­­stoff in der Glas­­pro­duk­tion

SCHOTT hat als ers­tes Un­ter­­­neh­men op­ti­sches Spe­zi­al­­glas mit 100 Pro­zent Was­ser­­stoff im in­dus­­­tri­el­len Maß­­stab er­folg­­reich her­ge­stellt. Die­ses Pro­jekt zeigt, dass eine Um­stel­­lung von fos­si­len Brenn­­­stof­fen auf Was­ser­­stoff in der Glas­­­pro­duk­tion mög­lich ist, ohne Kom­pro­­­mis­se bei der Qua­li­tät ein­­zu­ge­hen.

Jury­begründung:

Die Glas­pro­duk­tion er­folgt heu­te zu wei­ten Tei­len un­ter Nut­zung des Ener­gie­­trä­gers Erd­gas. Mit die­sem Pro­jekt zeich­nen wir das En­ga­ge­­ment des Un­ter­­neh­mens SCHOTT für ei­ne zu­künf­ti­ge Glas­pro­duk­­tion oh­ne Treib­haus­gas­emis­sion aus. Das Vor­ha­ben ist ein Bei­spiel für die Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gien, die beim Ein­satz er­neu­er­bar er­zeug­ten Was­ser­stoffs zur Min­de­rung der CO₂-Emis­si­o­nen aus der Erd­gas­ver­bren­nung bei­tra­gen kön­nen. Es zeigt zu­dem das tech­ni­sche An­wen­dungs­po­ten­zi­al von Was­ser­stoff in in­dus­tri­el­len Hoch­tem­pe­ra­tur­pro­zes­sen und gibt so­mit von Sei­ten der An­wen­der ein po­si­ti­ves Sig­nal an den ent­­ste­hen­den Was­ser­stoff­markt.

Sonderpreis

ENTEGA AG, Mainova AG, ESWE Ver­sor­gungs AG, Kraft­wer­ke Mainz-Wies­ba­den AG, e-netz Süd­hes­sen AG, NRM Netz­diens­te Rhein-Main GmbH, Open Grid Europe GmbH, GASCADE Gastransport GmbH

Was­ser­stoff-Re­gi­o­nal­netz Rh2ein-Main Connect

Das Pro­jekt plant ein rund 300 Ki­lo­me­ter lan­ges Was­ser­stoff­re­gi­o­nal­netz zur künf­ti­gen Ver­sor­gung der Rhein-Main-Re­gi­on mit Was­ser­stoff. Pers­pek­ti­visch soll da­rü­ber auch Was­ser­stoff trans­por­tiert wer­den, der mit­hil­fe er­neu­er­ba­rer Ener­gien er­zeugt wird. Durch die Zu­sam­men­ar­beit re­gi­o­na­ler Ver­sor­ger und Netz­be­trei­ber sol­len neue An­bin­dun­gen an das bun­des­wei­te Was­ser­stoff­kern­netz ge­schaf­fen wer­den. Das Pro­jekt kann als Mo­dell für ver­gleich­ba­re Ver­teil­net­ze in Bal­lungs­räu­men die­nen und zeigt, wie re­gi­o­na­le Ak­teu­re Res­sour­cen bün­deln und Sy­ner­gien beim Auf­bau der Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur nut­zen kön­nen.

Jury­begründung:

Das Pro­jekt ver­deut­licht, wie wich­tig die re­gi­o­na­len Ak­teu­re für den Hoch­lauf des Was­ser­stoff­mark­tes sind. Die Jury zeich­net die­ses vi­si­o­nä­re Vor­ha­ben auf­grund der vor­bild­li­chen städ­te- und un­ter­neh­mens­­über­grei­fen­­den Ini­ti­a­ti­ve mit ei­nem Son­der­preis aus und be­tont da­mit die Be­deu­­tung von Re­gi­o­nal­­netz­pla­nun­gen, um zu­künf­tig auch die Ver­teil­net­ze an das Was­ser­­stoff-Kern­netz an­zu­schlie­ßen. Ko­o­pe­ra­ti­ons­orien­tier­tes Han­deln re­gi­o­na­ler Ak­teu­re kann da­zu bei­tra­gen, die not­wen­di­gen In­fra­struk­tu­ren für die Trans­for­ma­tion der Ener­gie- und Wär­me­ver­sor­gung auf­zu­bauen.

Erfolgstories

Nominierte 2024

Nominierte 2024

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Finalisten
Erzeugung

Bad Lauchstaedt

Energie­park Bad Lauch­städt

Der Ener­gie­­park Bad Lauch­städt de­mons­triert die voll­stän­di­ge in­dus­tri­el­le Wert­schöp­­fungs­ket­te für Was­ser­stoff, der mit Hil­fe von er­neu­er­ba­ren Ener­gien pro­du­ziert wird, un­ter rea­len Be­din­­gun­gen. Das Pro­jekt nutzt be­ste­hen­de In­fra­­struk­tur und in­no­­va­ti­ve Spei­cher­­tech­no­lo­gien zur Ska­lie­rung der Was­ser­stoff­­wirt­schaft.

Schaeffler

In­no­va­ti­ve Be­schich­tun­gen
für H2-An­wen­dun­gen

Schaeffler hat mit edel­me­tall­­frei­en Ener­tect-Be­schich­tun­gen neue Maß­stä­be für Was­ser­stoff­­an­wen­dun­gen ge­setzt. Die­se er­mög­li­chen eine wirt­schaft­­li­che­re Pro­duk­tion von Bi­po­lar­­plat­ten mit bis zu 75 % ge­rin­­ge­rem CO2-Fuß­ab­druck und ver­bes­sern die Ef­fi­zienz von Brenn­stoff­zel­len und Elek­tro­­ly­seu­ren.
Energiepark Ehrang

Ener­gie­park Ehrang –
Er­neu­er­ba­re Wär­me aus dem Gas­netz

Der Ener­­gie­­park Ehrang der Stadt­­wer­ke Trier er­zeugt aus Ab­was­ser und Ab­fäl­len Bio­­methan, das ins be­ste­hen­de Gas­netz ein­ge­speist wird. Dies er­mög­­licht eine kos­ten­­güns­ti­ge Wär­me­ver­sor­gung mit deut­lich re­du­zier­ten CO2-Emis­si­o­nen. Das Pro­jekt ist als Mo­dell für an­de­re Re­gi­o­nen über­trag­bar.
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Finalisten
Transport und Infrastruktur

H2Direkt

H2Direkt

Das Pro­jekt H2Di­rekt zeigt, dass die Um­stel­lung von fos­si­lem Erd­gas auf 100 % Was­ser­stoff im rea­len Be­trieb mög­lich ist. Es bie­tet eine pra­xis­na­he Blau­pau­se für die Ener­gie­ver­sor­gung von Haus­hal­ten, Ge­wer­be und In­dus­trie mit Was­ser­stoff und de­mons­triert das Po­ten­zi­al der vor­­han­de­nen Gas­in­fra­­struk­tur auch im Ener­gie­­sy­­­­s­­tem der Zu­kunft.
MOSES

MOSES

MOSES von Open Grid Europe ist ein stan­dar­di­sier­tes Bau­kas­ten­­sys­tem, das die Ein­spei­sung von neuen Ga­sen wie Bio­methan und Was­ser­­stoff ins Gas­netz ef­fi­zient er­mög­licht. Durch die Stan­dar­di­sie­rung wer­den Engineering-Auf­wän­de und Kos­ten re­du­ziert, wäh­rend die An­la­gen­ver­füg­bar­keit steigt.
H2-Epe

H2-Speicher Epe

Der H2-Spei­cher Epe von RWE Gas Storage West er­mög­­licht die ef­fi­zien­te Spei­che­­rung von Was­ser­­stoff in un­ter­ir­di­schen Salz­­ka­ver­nen, um eine kons­tan­te Ver­sor­gung auch in er­trags­ar­men Zei­ten si­cher­zu­stel­len. Das Pro­jekt trägt zur Struk­tu­rie­rung des Was­ser­stoff­net­zes bei und un­ter­­stützt die Um­stel­­lung von Erd­gas auf Was­ser­stoff.
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Finalisten
Anwen­dungs­technologien

Wasserstoff-BHKW

Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie für ein Was­ser­stoff-BHKW

Die INNIO Group und RAG Austria be­trei­ben eine Was­ser­­stoff-KWK-An­la­ge der 1-MW-Klas­se, die über­schüs­si­gen Som­mer­­strom als Was­ser­­stoff spei­chert und im Win­ter in er­neu­er­ba­ren Strom und Wär­me um­wan­delt. Die­ses Pro­jekt legt den Grund­­stein für hö­he­re Ver­sor­gungs­­si­cher­heit bei der Nut­zung von er­neu­er­ba­rer Ener­gie.
Heart

HEART Wasser­stoffdüse

Rolls-Royce hat eine Kraft­stoff­dü­se ent­wi­ckelt, die in ei­nem mo­der­nen Flug­zeug­­trieb­werk 100 Pro­zent Was­ser­stoff ver­­bren­nen kann. Die­se Dü­se er­mög­licht den Be­trieb mit Null CO2-Emis­si­o­nen und mar­kiert ei­nen wich­ti­gen Schritt hin zu Flug­zeug­­trieb­wer­ken der Zu­kunft.
Schott

100 % Was­ser­stoff in der Glas­pro­duk­tion

SCHOTT hat als ers­tes Un­ter­­neh­men op­ti­sches Spe­zi­al­­glas mit 100 Pro­zent Was­ser­stoff im in­dus­­tri­el­len Maß­stab er­folg­­reich her­ge­stellt. Die­ses Pro­jekt zeigt, dass eine Um­stel­­lung von fos­si­len Brenn­stof­fen auf Was­ser­stoff in der Glas­pro­duk­tion mög­lich ist, ohne Kom­pro­mis­se bei der Qua­li­tät ein­zu­ge­hen.

Erfolgstories

Gewinner 2022

Gewinnerteam der Landwärme GmbH und Reverion GmbH, das 2022 für die Kreislauf-Technologie zur CO2-negativen Produktion von Biogas, Strom und Wasserstoff mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

Emissionen netto null

Die Land­wär­me GmbH und die Reverion GmbH ha­ben eine re­ver­sib­le Fest­oxid-Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt. Durch die In­te­gra­tion des bi­di­rek­ti­o­nal be­trie­be­nen Sys­tems in die kon­ven­ti­o­nel­le Bio­gas­auf­be­rei­tung wird be­darfs­ab­hän­gig ent­we­der Strom aus Bio­gas oder Was­ser­stoff aus Strom pro­du­ziert. Beim Be­trieb mit Bio­gas wird bio­ge­nes CO2 in rei­ner Form ab­ge­schie­den. Wird die­ses CO2 dau­er­haft ge­spei­chert, wer­den CO2-Emis­si­o­nen re­du­ziert und aus der At­mo­sphä­re ent­nom­men wer­den.
Gewinnerteam von PSIcontrol/Greengas, das 2022 für die Software-Lösung zur Visualisierung von Wasserstoff-Kompatibilitätsanforderungen und -zuständen für die Netzinfrastruktur ausgezeichnet wurde.

Energie­­sicher­heit durch präzise Model­lierung

Die Soft­ware-Lösung PSIcontrol/Green­gas visuali­siert Wasser­­stoff-Kom­pa­ti­bi­li­täts­­­anfor­de­­run­gen und -zustände für die Netz­­infra­­struktur. Ein­­spei­­sungen von Wasser­­stoff, Bio­methan oder LNG können simuliert werden. Durch au­to­­ma­ti­sche Fahr­wei­sen-Vor­­schlä­ge wird ein optimaler Betrieb der Gas­netze auch mit der Ein­­spei­sung von Gasen unter­­schied­licher Beschaf­fen­heiten gewähr­leistet.
Gewinnerteam von Mitnetz Gas und des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen, das 2022 für das Projekt H2-Infrastruktur – Effizienter und sicherer Betrieb von Wasserstoffverteilnetzen (H2-Infra) mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

H2-Netz im Wasser­­stoff­dorf

Seit 2019 unter­sucht und testet der Verteil­­netz­­betreiber Mit­­netz Gas zu­sam­men mit seinen Partnern im Chemie­­park Bitter­feld-Wolfen auf einem Ver­suchs­­­feld den Trans­port, die Vertei­­lung und die Anwendung von Wasser­stoff. Inner­halb des Projektes „H2-Infra­­struktur – Effizienter und sicherer Betrieb von Wasser­­stoff­­verteilnetzen (H2-Infra)“, das durch das Bundes­­minis­terium für Wirt­­schaft und Klima­­schutz gefördert wird, wird unter realitäts­­nahen Bedin­gungen die Anwen­dung von Wasser­­stoff in Haus­halt und Gewerbe getestet.
Gewinnerteam von Kawasaki, das 2022 für die Micro-Mix-Brennstoffkammer mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

H2-Verbren­nungs­­system für Gasturbinen

Was­ser­stoff kann künf­tig als Brenn­stoff für die re­gel­ba­re Strom- und Wär­me­er­zeu­gung in Gas­tur­bi­nen ein­ge­setzt werd­en. Die Micro-Mix-Brenn­stoff­kam­mer er­mög­licht den Be­trieb von Gas­tur­bi­nen mit 100 Vol.-% Was­ser­stoff. Das in­no­va­ti­ve Ver­bren­nungs­sys­tem nutzt zahl­rei­che mi­ni­a­tu­ri­sier­te Flam­men, um die Bil­dung von Stick­oxi­den zu be­gren­zen, und kommt oh­ne zu­sätz­li­chen Was­ser- oder Dampf­ein­satz aus. Bei der Ver­bren­nung des Was­ser­stoffs ent­ste­hen kei­ne di­rek­ten CO2-Emis­si­o­nen.

Sonderpreis

Game­changer 2022

Gewinnerteam vom Energy-Hub Wilhelmshaven, das als Gamechanger beim Innovationspreis 2022 ausgezeichnet wurde.

ENERGY-HUB Wil­helms­haven

Zu­sätz­­lich zu den Pro­jek­ten in den vier Ka­te­­go­rien wur­de das Pro­jekt ENERGY-HUB Wil­helms­ha­ven als Game­changer ge­ehrt. Denn am Stand­ort Wil­helms­ha­ven fin­det die Trans­for­ma­tion ei­nes Ener­gie- und In­dus­trie­stand­or­tes in viel­fäl­ti­gen Pro­jek­ten mit ho­her Ge­schwin­­dig­­keit statt. Der ENERGY-HUB zeigt, wie dank ge­mein­­sa­mer An­stren­­gun­gen von Wirt­schaft, Po­li­tik und Ver­wal­tung, ein Pro­jekt die­ser Grö­ßen­­ord­nung ge­lin­gen kann. Vom Auf­bau einer LNG-Im­port­­in­fra­struk­tur über die Er­zeu­gung von er­neu­er­ba­rem wie auch koh­len­stoff­ar­men  Was­ser­­stoff und neuen Im­port­­ka­pa­zi­tä­ten für Was­ser­­stoff, Am­mo­ni­ak so­wie syn­the­­ti­schem Methan bis zur Was­ser­­stoff­spei­che­rung, dem Bau von Was­ser­stoff­lei­tun­gen so­wie in­dus­tri­el­len Was­ser­stoff­an­wen­­dun­gen wird der Ha­fen die ge­sam­te Wert­schöp­fungs­ket­te der zu­künf­ti­gen Was­ser­­stoff­wirt­schaft ab­bil­den. Durch den schnel­len Auf­­bau der Im­port­in­fra­s­truk­tur für Flüs­sig­­erd­gas (LNG) trägt das Pro­jekt zu­dem maß­­geb­lich zur Si­che­­rung un­se­rer Ener­gie­ver­sor­gung bei.
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