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Der Innovationspreis Neue Gase ist ein Gemeinschaftsprojekt von BDEW, DVGW und DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT. Gemeinsam bringen wir wegweisende Energiekonzepte und innovative Projekte auf die Bühne. Erfahren Sie mehr darüber, wer wir sind und wie wir die Transformation unseres Energiesystems vorantreiben.
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Die Jury

Prof. Dr.-Ing. Albert Moser studierte an der RWTH Aachen Elektrische Energietechnik und war nach seiner Promotion für die Siemens AG in Nürnberg und Minneapolis (USA) im Bereich Netzleittechnik tätig sowie für die EEX AG in Frankfurt und Leipzig beim Aufbau des börslichen Strom- und Gashandels beteiligt. Seit 2009 ist er Leiter des Instituts für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft der RWTH Aachen und Inhaber des Lehrstuhls für Übertragungsnetze und Energiewirtschaft. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten sind Energiesystemmodelle von sektorengekoppelten Strom- und Gassystemen, Netzplanung und Netzbetrieb des europäischen Stromübertragungsnetzes sowie Fragestellungen zu Marktdesign und Regulierung der europäischen und deutschen Strom- und Netzwirtschaft. Prof. Moser ist Mitglied im wissenschaftlichen Arbeitskreis für Regulierungsfragen der Bundesnetzagentur. Seit April 2024 ist er zugleich Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen.

Dr. Klaus Ulrich Hachmeier ist Vice President Government Affairs bei Copenhagen Infrastructure Partners, einem weltweit führenden Investor in Energieinfrastruktur. Zuvor verantwortete er bei Siemens Energy (2019–2023) als Senior Director Government Affairs die politische Interessenvertretung. Seine Laufbahn in der Energie- und Außenpolitik begann im Bundeswirtschaftsministerium, wo er als Referent für Nordafrika und den Nahen Osten sowie später als stellvertretender Referatsleiter für Internationale Energiepolitik tätig war. Dazwischen leitete er das Wirtschaftsreferat der Deutschen Botschaft in Bagdad und war Senior Economist im Büro des Generalsekretärs der OECD in Paris. Berufseinstieg fand er im Corporate & Investment Banking bei der ODDO BHF-Bank. Herr Dr. Hachmeier promovierte in Arabistik/Islamwissenschaft an der University of Oxford und hält ein Diplom in Volkswirtschaftslehre der Universität Göttingen.

Sylwia Gregory-Bialek ist wissenschaftliche Geschäftsführerin des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI). Neben der Beratung von Unternehmen und Ministerien in Deutschland ist Sylwia Bialek-Gregory auch in Forschung und Lehre tätig. Vor ihrer Tätigkeit am EWI hat sie im wissenschaftlichen Stab des Sachverständigenrates Wirtschaft („Wirtschaftsweise“) in leitender Funktion verschiedene Bereiche verantwortet. Davor hat sie an der New York University im Bereich Umwelt und Energie gearbeitet, zunächst als Postdoktorandin und später als Volkswirtin. Dort war sie an Prozessen zur Ausgestaltung der amerikanischen Strommärkte (PJM und NYISO) beteiligt. Sie promovierte in Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt.

Ilka Gitzbrecht leitet beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) die Abteilung Transformation, Gas/Wasserstoff und Versorgungssicherheit. In dieser Funktion begleitet sie zentrale Fragen der Weiterentwicklung bestehender Infrastrukturen, den Hochlauf neuer Gase sowie deren innovative Anwendungen. Im Zentrum steht dabei die Gewährleistung der sicheren Versorgung heute und in einem zukünftig klimaneutralen Energiesystem. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Energiewirtschaft sowie im Dienstleistungsbereich steht sie in der Jury für praxisnahe Bewertung, energieträgerübergreifendes Systemverständnis und die Frage, wie Innovationen bei Wasserstoff, Biogas und synthetischen Gasen marktfähig werden.

Frank Gröschl ist Diplom-Ingenieur für Energietechnik und hat ein Zusatzstudium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur absolviert. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Energie- und Versorgungswirtschaft. Seit 1992 ist Frank Gröschl in verschiedenen Führungspositionen beim DVGW tätig. Derzeit leitet er die Abteilung „Technologie- und Innovationsmanagement“ und verantwortet die strategische und operative Steuerung der Forschungs- und Entwicklungsprogramme des DVGW in den Bereichen Energie und Wasser. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten sind Klimaneutrale Gase und Wasserstoff auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette: Produktion & Bereitstellung, Infrastruktur & Netze, Anwendungen & Märkte. Diese Arbeiten haben zu einer umfangreichen Knowhow-Basis im DVGW geführt. Sie werden in technischen Normen und Standards überführt, und fließen als wissenschaftliche Grundlagen in Gesetzgebung und rechtliche Rahmenbedingungen ein. Die DVGW-Forschung ist an verschiedenen Wasserstoff-Demonstrationsprojekten beteiligt und unterstützt den Transfer dieser Zukunftstechnologie in die betriebliche Praxis.

John Werner absolvierte seine Ausbildung in Berliner Kraftwerken und studierte anschließend Maschinenbau und Energietechnik an der Technischen Hochschule Zittau mit Abschluss als Diplom-Ingenieur. Seit 1991 ist er in der Energiebranche tätig, insbesondere in der Rohrleitungs- und Anlagenbauplanung für Energieversorgungsunternehmen, speziell Netzbetreiber. Später übernahm er leitende Funktionen bei der EMB Energie Brandenburg. Seine Verbandslaufbahn begann beim BDEW, wo er die Bereiche Marketing und Kampagnensteuerung verantwortete. Seit der Gründung von DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT e.V. im Jahr 2013 – damals noch unter dem Namen Zukunft Erdgas – ist er dort als Prokurist für die Administration und Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie mit Schwerpunkt Wärmemarkt und KWK tätig.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und seine Landesorganisationen vertreten mehr als 2.000 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Strom- und gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, über 90 Prozent des Erdgasabsatzes, über 95 Prozent der Energienetze sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.
Der DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. fördert das Gas und Wasserfach mit den Schwerpunkten Sicherheit, Hygiene und Umweltschutz. Mit seinen rund 14.000 Mitgliedern erarbeitet der DVGW die allgemein anerkannten Regeln der Technik für Gas und Wasser. Klimaneutrale Gase und insbesondere der Zukunftsenergieträger Wasserstoff sind in der Arbeit des DVGW von besonderer Bedeutung. Der DVGW ist die im Energiewirtschaftsgesetz benannte Institution für Wasserstoffinfrastrukturen. Der Verein initiiert und fördert Forschungsvorhaben und schult zum gesamten Themenspektrum des Gas und Wasserfaches. Darüber hinaus unterhält er ein Prüf- und Zertifizierungswesen für Produkte, Personen sowie Unternehmen. Die technischen Regeln des DVGW bilden das Fundament für die technische Selbstverwaltung und Eigenverantwortung der Gas und Wasserwirtschaft in Deutschland. Sie sind der Garant für eine sichere Gas und Wasserversorgung auf international höchstem Standard. Der gemeinnützige Verein wurde 1859 in Frankfurt am Main gegründet. Der DVGW ist wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral. Mit neun Landesgruppen und 62 Bezirksgruppen agiert der DVGW auf lokaler sowie überregionaler Ebene und ist in der ganzen Bundesrepublik vertreten. Themen mit bundesweiter oder europäischer Dimension werden durch die Hauptgeschäftsstelle in Bonn mit Büros in Berlin und Brüssel abgedeckt.
Als Stimme der Branche bündelt der Verband DIE GAS- UND WASSERSTOFFWIRTSCHAFT e.V. die Interessen seiner Mitglieder und setzt sich dafür ein, dass die Potenziale von Wasserstoff und seiner Derivate sowie Biogas und Erdgas inklusive der dazugehörigen Infrastruktur genutzt werden. Zudem informiert er über den Beitrag gasförmiger Energieträger und ihrer Infrastruktur zu einer sicheren Energieversorgung sowie über die Möglichkeiten, Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von Wasserstoff, seinen Derivaten und Biogas zu senken. Zugleich treibt er die Transformation der Branche hin zu neuen Gasen voran. Der Verband wird von führenden Unternehmen der Energiewirtschaft getragen und umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von Produktion, Transport, Verteilung bis hin zu Handel, Vertrieb und Anwendungen. Weitere Branchenverbände und Industrieunternehmen unterstützen ihn als Partner.